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Der Q-Tip-Test ist unwirksam bei Vaginismus, Vulvodynie und vulvärer Vestibulitis

Gepostet von Ditza Katz in Vaginismus-Blog, Vulvodynie & Vulva Vestibulitis 27 Mai 2014

Vaginismus (vaginale Penetrationsschmerzstörung) und Vulvodynie/vulväre Vestibulitis (Reizstörungen) sind oft miteinander verflochten, was eine Differentialdiagnose für die meisten Mediziner zu einer entmutigenden Aufgabe macht. Der Q-Tip-Test ist ein häufig verwendetes Diagnosewerkzeug für diese Erkrankungen: Der Arzt berührt die Vulva und den Vestibulum im Uhrzeigersinn (oder gegen den Uhrzeigersinn) und fordert die Patientin auf, ihre Schmerzen/Symptome auf einer Skala von 0 bis 10 ( null = keine Schmerzen, 10 = desto schlimmer). Es wurde als objektives Maß für das Ausmaß des Unbehagens akzeptiert.

Unsere klinische Erfahrung hat immer wieder die Unwirksamkeit dieses Tests bewiesen, da JEDE Frau mit Vaginismus or Vulvudynie/vulväre Vestibulitis hat entweder Angst vor Berührungen in der Umgebung und/oder Angst vor Kontakt mit der Umgebung und hat daher einen positiven Q-Tipp-Test.

Darüber hinaus wird ihre Bewertung auf der Skala von 0 bis 10 IMMER somatischer Natur sein, so dass es unmöglich ist, vor Ort festzustellen, wie viel davon physisch ist und wie viel emotional / angstbasiert ist.

Notwendig ist eine bessere fachliche Ausbildung, Schulung und Standardisierung in Bezug auf deren Diagnose weibliche somatische Genitalien Erkrankungen.

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